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Ulf-Diether Soyka                                              Opus 12, Opern, Bühnenwerke:

Leyla. Zweisprachige Oper nach einem Märchen aus Azerbaijan, opus 12/5, 2001-2002, D: 90', Ms, S, A (2), Bar, B (3), gem. Chor, Klarinette / Bassetthorn / Baßklarinette / Sopran- Alt- und Tenor-Saxophon (insgesamt 2 Musiker), Keyboard, Tar, Schlagzeug, Violoncello. UA 17.6.2002 dietheater Künstlerhaus (Festival Kinderklang): Prinzessin Leyla: Miriam Neururer; König, Wirt, Henker: Alfred Werner; Hirte, Alte Frau, Adler:  Maria Brojer; Kalif: Erwin Belakowitsch. Pierrot: Franz Jirsa. Gefolge des König, Gäste, Jagdgesellschaft: Chor Ensemble Vokalis (Sopran: Lidia Peski, Alt: Verona Kuntscher und Katharina Ikonomu, Tenor: Stefan Thanner und  Johannes Pichler, Bass: Andreas Fischer und Reinhard Hnat). Klarinette, Basetthorn, Saxophon: Heinrich Biegenzahn und Wolfgang Jakesch, Tar: Sardar Farajev, Keybord: Rena Rzaeva, Schlagzeug: Joan Minda, Violoncello: Josef Luitz, Maske: Margarete Kranner, Regie und Produktion: Irmgard Payha, Dirigent: Rauf Abdullaev.

Handlung: Leylas Vater hat für sie ein Schloss gekauft, und sie darf unter den reichsten Prinzen wählen. Leyla ist mit nichts und niemandem zufrieden, und wünscht, sie wäre weit fort. Nachts wird sie von einem wilden Adler in einen großen Wald entführt, und muss in der Fremde überleben, wo sie kein Wort versteht.

2002 AZERBAIJAN, "Baku", 21.6.2002: "Die Erstaufführung der Oper fand in Wien statt. Das Publikum war von der neuen Oper begeistert" (Leyla, in dietheater Künstlerhaus Wien).

2002 AZERBAIJAN, "Echo", 26.6.2002: "Im Rahmen des Internationalen Musikfestivals „Kinderklang“, das traditionell in Wien im Dietheater „Künstlerhaus“ stattfindet, fand die Uraufführung der Oper „Leylas Traum“ des österreichischem Komponisten Ulf-Diether Soyka statt. Um der Oper auch das Kolorit aserbaidschanischer Volksmusik zu verleihen, setzte der Komponist das altertümliche aserbaidschanische Musikinstrument Tar ein".

2002, "Zerkalo", 29.6.2002: "Die Uraufführung hatte in Wien großen Erfolg. Die Aufführung der Oper in Aserbaidschanisch durch österreichische Solisten und Chorsängerinnen war einmalig im Westen. Sie weckte große Begeisterung beim österreichischen Publikum. Insbesondere begrüßten die Zuschauer die schöne Stimme und Bühnenpräsenz der zwanzigjährigen Solistin aus Wien Miriam Neururer, welche die Partie der Leyla ausführte und Erwin Belakovich (der Junge Kalif). Nicht weniger erfolgreich waren der Dirigent Rauf Abdullaev, die Pianistin Rena Rzaeva und Sardar Faradschev, Tar. Dieses Zusammenwirken der Kulturschaffenden zweier Länder ist ein farbenfrohes Zeichen dafür, dass man ungewöhnliche und seltene künstlerische Ereignisse wirklich realisieren kann".

2002 AZERBAIJAN: "Baku", 5.7.2002: "Wir baten den Chefdirigenten und Künstlerischen Leiter des Aserbaidschanischen Staatssinfonieorchesters, den Volkskünstler Professor Rauf Abdullaev, uns seine Eindrücke über das Werk mitzuteilen: "Beim Durchsehen der Partitur erkannte ich, wie tiefsinnig die Idee des Komponisten war, wie interessant seine Musik war. Vorweg gesagt, dieses Werk ist sehr gelungen. An sich ist die Musik von Soyka kompliziert, aber in dieser Oper demonstrierte der österreichischer Komponist die hohe Kunst, die östliche - konkret gesagt, die aserbaidschanische - Musik wahrzunehmen. Das zeigt sich am besten im geschickten Einsatz für Tar. Ich sollte aber auch andere Neuerungen des österreichischen Komponisten erwähnen: Z.B.  setzte der Autor der Oper in seinem Werk den Chor sehr schön ein. Man sollte hinzufügen, dass diesmal die Originalfassung der zweisprachigen Oper gesungen wurde, teils auf Deutsch und teils Aserbaidschanisch – sie ist ein wichtiger Schritt auf dem Wege der Annäherung zwischen den Kulturen zweier Länder".

2002 ÖSTERREICH, Kunstverein Alte Schmiede: "Leylas Traum wurde Wirklichkeit ... als Auftragskomposition des Wiener Kindermusikfestivals "Kinderklang" erlebte die zweisprachige Oper nach einem Märchen aus Aserbaidschan - Libretto und Musik von dem Klosterneuburger Ulf-Diether Soyka - im dietheater Künstlerhaus eine feierliche Premiere ... ein Erfolg darf das 90-Minuten-Opus, welches die Märchenwelt aus Tausend und einer Nacht heraufbeschwört, wohl genannt werden. Die anspruchsvolle Musik wird durch die Zweisprachigkeit des Librettos und von aserbaidschanisch folkloristischen Elementen - über die Verwendung etwa der dort üblichen Laute namens Tar hinausgehend - durchsetzt und angereichert. So finden sich in der Geschichte der unzufriedenen Prinzessin Leyla interessante Rhythmen, Klänge, Weisen und Farben, wunderschönen Kantilenen der diversen Arien und Ensemblenummern ... Miriam Neururer als Prinzessin Leyla besticht durch ihren jungen Charme, Erwin Belakowitsch als Kalif vermittelt den lyrischen Helden. Maria Brojer und Alfred Werner spielen ihre verschiedenen Rollen souverän. Das Kammerorchester und das Ensemble Vocalis werden von dem Dirigenten Rauf Abdullayev mit den Solisten zu schönen Klangbögen verschmolzen“. (Rezension von Dr. W. Pelinka).

2002 ÖSTERREICH, Niederösterreichische Nachrichten: "Wertvolle Beiträge zur Entwicklung bilateraler kultureller Beziehungen gelangen dem Komponisten und Dirigenten Ulf-Diether Soyka".

Terpsichore. Komische Oper in zwei Akten op. 12/4, 1995-1999. D: ca. 240', Ms, S, A, Bar, B, BBuffo - Ballett, Ch - 2 (Picc) / 3 (EHr) / 2 (ASax) / 2 - 3 (F) / 3 (B) / 2 / 0 - Hf - Pf - Pk, Pec - 10/8/7/6/5. Gekürzte Fassung 120'. Aufführungen von Teilen der Oper in Ungarn und Österreich. 

Handlung: Ein internationales Gesellschaftstanz-Tournier wird ausgeschrieben, bei dem nicht Standardtänze vorgeführt werden: Sondern es geht diesmal darum, neue Schritte in ungewöhnlichen Rhythmen zu erfinden. Rosie Percht möchte teilnehmen und die beste Choreographie für einen künftigen Modetanz entwickeln. Sie hätte auch gute Chancen, wenn sie nur einen geeigneten Tanzpartner fände ! Wird sie nach all den Intrigen zuletzt doch alleine gegen die Paare antreten ? Wo ist ihr geschiedener Ex-Mann ? Wie wird das Preisgericht entscheiden ?

1995 ÖSTERREICH, Der Amstettner: „... hört man viel Wienerisch-Beschwingtes. Trotzdem ist das Werk nicht auf billige Effekthascherei aufgebaut, denn der 5/8-Takt, die vorwiegend verwendeten Septimen (anstatt Dvoraks Terzen) und der Einsatz vieler überraschender Soloklänge verraten die Hand des Meisters in dem meist heiteren, tänzerischen Werk“ (Tänze aus der Oper TERPSICHORE, „zeitgeNÖssischer herbst“).

1997, ÖSTERREICH, Niederösterreichische Nachrichten: „Mit der Uraufführung zweier Arien und eines Rezitativs aus Ulf-Diether Soykas Oper „Terpsichore“ gelang ... ein beachtlicher Publikumserfolg“ (Terpsichore, Opernausschnitte in der Konzertreihe „musik aktuell“).

1997, ÖSTERREICH, Morgen: „Einzelne Tänze daraus wurden bereits mehrfach sehr erfolgreich durch verschiedene Orchester in Ungarn und in Österreich aufgeführt. Die neuen Arien bildeten an diesem Abend einen anspruchsvollen und dennoch fröhlichen Kontrast zum weiteren Programm“ (Terpsichore, Opernausschnitte in der Konzertreihe „musik aktuell“).

1998, ÖSTERREICH, Niederösterreichische Nachrichten: „Ein Stück, das sicherlich nicht für jedermanns Geschmack geschrieben ist. Ein Stück, das zu spielen enorme Konzentration von Musikern und Dirigent verlangt“ (Ausschnitte aus der Oper Terpsichore, konzertante Uraufführung in Scheibbs).

1998, ÖSTERREICH, Scheibbser Nachrichten: „Ein überirdischer, langgezogener Ton weckt schon in den ersten Sekunden unsere Neugier. Dann geht´s im 5/8-Rhythmus - schwierig genug für die Musiker - dahin. ... Ein gelungenes Oeuvre, ein ungewöhnliches musikalisches Ereignis“ (Ausschnitte aus der Oper Terpsichore, konzertante Uraufführung in Scheibbs).

Die Vielgeliebte. Zwölftonoperette in zwei Akten op. 12/3, 1991, D: ca. 120', Ms., St, Ch, Ballett - 3 (Picc)/3 (EHr)/3 (B, Sax)/3 - 3 (F)/2 (B)/3/0 -
Hf - Pk, Perc - 8/6/5/4/3, Text: David Axmann (nach Jörg Mauthes gleichnamigem Roman), Teilaufführung siehe "neue Wiener Tanz". WORK IN PROGRESS.

Handlung: Eine junge Frau inmitten von höchst unterschiedlichen Verehrern. Wie lange kann es ihr gelingen, alle Männer - wie in einem Planetensystem - auf angemessene Distanz zu halten ?

 

David darf nicht wissen, daß er König ist. Oper in vier Akten op. 12/2, 1990 D: ca. 240', Ms. St, Ch (KCh, Ballett ad lib.) - 2 (Picc)/2 (EHr)/2 (Sax)/3- 1 (F)/3(B)/3/0 - Hf - Pk, Perc - 10/8/6/7/5 Text: Ulf-Diether Soyka (nach Bibeltexten) PM. WORK IN PROGRESS.

Handlung: Die Geschichte eines Jungen, der nicht ahnt, dass er heimlich zum König geweiht wurde. Er versteht nicht den Grund der Verleumdungen und der Verfolgungen, die er immer nur knapp überlebt. Selbst nach der offiziellen Machtübernahme versucht er noch, ungerechten Bündnisverpflichtungen und familiären Zwängen zu entkommen: Hatte nicht Gott selbst das menschliche Königtum aus guten Gründen für sein auserwähltes Volk verboten ?


Malya, Oper in zwei Akten op. 12/1, 1986 D:  150', Ms. S (lyrisch-dramatisch), T (lyrisch), Bar (HeldenBar), B (seriöser B) - 1(Picc)/1/1 (TSax)/0 - 1 (F)/1 (B)/1/0 - Hf - Pf - Pk, Perc - Tbd -5/4/3/3/1 - KdCh und -ballett ad lib., Text: Sybil I. Wood, Gunthild Knoll, Auftrag: Bühne Amstetten

Handlung: Drei Männer und eine Frau sind in eine enge Station geflüchtet: Die Messgeräte zeigen, dass die ganze Erde radioaktiv verseucht ist. Gentechnische Rettungsversuche scheitern am Machtkampf zwischen unterschiedlichen Konzepten. Nur die Frau überlebt, verläßt die Station und findet sich in einer scheinbar unversehrten, blühenden Oase wieder - ganz allein ?  

1987, ÖSTERREICH, Morgen: „Soykas Musik ist der Dodekaphonie verpflichtet, aber nicht der dogmatisch seriellen, sondern einer erweiterten zwölftönigen Schreibweise, welche vom melodischen und rhythmischen Einfall, vom Gefühl determiniert ist. Diese der „emotio“ verbundene Komponente bewirkt ein spontanes Verständnis beim Zuhörer, auch wenn dieser die von der „ratio“ geleiteten Strukturen und Details nicht zu verfolgen vermag. Seine Tonsprache ist abwechslungsreich, sowohl melodiös und klangschön als auch rhythmisch lebendig und kraftvoll.“ (Oper Malya).

 

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